Clean Eating-A-B-C – von A wie Apfel bis Z wie Zucchini

Jede Woche eine neue Reise ins Cell-Food – Exklusive für „Dialog Exclusive“ und www.iss-sinnvoll.de

J wie Johannisbeere – und das liebe Vitamin C…

Die Johannisbeere ist ein echter Vitamin C Lieferant – überwältigend hoch sind die Werte der schwarzen Beere mit ca. 190% des Tagesbedarfs von Vitamin C je 100 g Beeren.

Doch warum ist Vitamin C so wichtig und wertvoll für uns? Dieses Vitamin konnte vermutlich vor Ur-Zeiten von unserem Körper selber hergestellt werden. Da es aber in der ursprünglich pflanzenbasierten menschlichen Nahrung quasi überall vorkam, wurde die Herstellung von unserem Körper aufgegeben und das freigewordene Potenzial für etwas anderes, sinnvolleres genutzt.

Solange wir uns pflanzenüberschüssig und möglichst naturbelassen ernähren, geht der Plan von Mutter Natur auch auf. Je verarbeiteter und „unnatürlicher“ unser Essen jedoch ist, desto größer wird der Vitamin C Mangel.

Was kann Vitamin C alles bewirken? Es kann unser Immunsystem vor freien Radikalen schützen, da es ein Antioxidant ist. Und was genau ist ein Antioxidant? Es gibt freiwillig einem freien Radikal ein Elektron, ohne selbst zum freien Radikal zu werden. Und was ist ein freies Radikal? Ein unvollständiges Molekül, das auf der Suche nach dem fehlenden Elektron ist und sich hier sehr gerne an der Zellmembran, an körpereigenen Proteinen und sogar an unserer DNA bedient und dort somit richtig Schaden anrichtet – allerdings bevorzugen freie Radikale die Elektronen der Antioxidantien, da das freie Radikal sich hier nicht so anstrengen muss wie beim Elektronen-Raub in unseren Zell-Organellen.

Folglich sind Antioxidantien ein Segen für uns – schützen unsere Zellen und halten uns jung, fit, schön – und gesund.

Doch wie wirkt das Vitamin C als Antioxidant? Am besten sieht man es, wenn man eine alte Apfel-Sorte, die noch braun werden kann wie z.B. einen Boskop, halbiert und auf die eine Seite frischen Zitronensaft (also Vitamin C) tröpfelt – und auf die andere Seite nicht. Die Schnittstelle mit Zitronensaft bleibt noch lange frisch aufgrund des enthaltenen Vitamin C.

Ungünstige Kombination: Vitamin C und Milchprodukte vertragen sich nicht – Milch hindert viele Antioxidantien an der Verrichtung ihrer Tätigkeiten. Das betrifft z.B. schwarze Johannisbeeren mit Quark / Joghurt, als Milkshake – aber auch Joghurt-Dressings, Gemüse mit Creme Fraiche / Käse überbacken etc. Das findet vielleicht unser Gaumen köstlich, weil er es so gewohnt ist – unseren Zellen stehen wir damit aber leider im Weg, so dass das antioxidative Potenzial hier leider nicht zum Tragen kommen kann. Außerdem sollten Antioxidantien nicht stark verarbeitet sein, nicht stark erhitzt werden und idealerweise aus biologischem Anbau stammen.

Was kann vor allem die schwarze Johannisbeere sonst noch? Vor Blähungen schützen, bei Durchfall, Darmkoliken, Verstopfung helfen, Fieber senken etc…  

Crossover: Leckeres Johannisbeeren-Shake – einfach eine Hand voll rote, weiße und vor allem schwarze Johannisbeeren zusammen mit 2 EL Cashews und je nach gewünschter Konsistenz 200 – 500 ml Wasser im Mixer (z.B. von Bianco) zum köstlichen Shake mixen. Besonders Elegant wird es, wenn man etwas Vanille hinzu gibt. Eine tolle Nicecreme erhält man, wenn man tiefgefrorene Beeren nimmt – oder tiefgefrorene Bananen-Stücke mit mixt.

Nächste Woche geht es weiter mit K – wie…

UND: Extra-Rubrik – was kann eigentlich alles das wunderbare Kokosöl? -> es verleiht Rohkost-Torten und Cremes gekühlt im Kühlschrank die nötige Standhaftigkeit – ich verwende immer das Kokosöl von Dr. Goerg.

© Alexandra Skirde – www.iss-sinnvoll.de – alle Rechte vorbehalten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.