Clean Eating-A-B-C – von A wie Apfel bis Z wie Zucchini

Jede Woche eine neue Reise ins Cell-Food – Exklusiv für „Dialog Exclusive“ und www.iss-sinnvoll.de

K wie Kürbis…

Wer hätte das gedacht – der Kürbis ist eine Beere – genauer gesagt: die größte Beere der Welt. Eine Beere mit vielen wertvollen Mikronährstoffen, vor allem Beta-Carotin (die Vorstufe von Vitamin A, wichtig für die Augen) sowie Vitamin C (eins der stärksten Antioxidantien) und Kalium (gut für das Herz und für die Knochenbildung zusammen mit Vitamin C).

Für Sportler ist der Kürbis besonders interessant, da er langkettige Kohlenhydrate und die größte Nährstoffdichte aller stärkehaltigen Lebensmittel liefert, die ideal für den Muskelaufbau sind. Damit alle Nährstoffe vom Körper verwertet werden können, sollte er möglichst roh genossen werden: als Rohkost-Sticks mit leckeren Dipps – oder im Mixer mit etwas Wasser, Kürbiskernen und etwas Salzsole sowie Gewürze nach Belieben zum Creme-Dipp oder mit entsprechend mehr Wasser zur Suppe gemixt etc… Hinweis für Sportler – besonders gut werden die Kohlenhydrate aufgenommen, wenn diese mit Chlorophyll (also etwas GRÜNEM) wie z.B. Petersilie, Koriandergrün etc. verzehrt werden: der Cortisol-Spiegel wird so nach dem Sport gesenkt und der Muskel erholt sich schneller.

Dem Kürbis wird aufgrund seiner enthaltenen Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffe außerdem nachgesagt, dass er vor Entzündungen, Nierensteinen etc. schützen kann. Besonders für Diabetiker ist der Kürbis hochinteressant: die enthaltenen Ballaststoffe regen einerseits die Verdauung an, leiten Giftstoffe aus und heben den Insulinspiegel nicht an. Studien der East China Normal University (2007) sowie Iwate Universität (2009) belegen, dass Kürbisse sogar die Produktion von Bauchspeicheldrüsenzellen anregen

Gepflanzt werden sollte der Kürbis ab Anfang Mai – nach dem letzten Frost – geerntet werden sollte Ende Oktober – vor dem ersten Frost. Hokkaido-Kürbisse können übrigens mit der Schale gegessen werden.

Crossover: Kürbiskerne – enthalten vor allem viel Tryptophan, das für die Bildung des „Glücks-Hormons“ Serotonin mit benötigt wird. Kürbiskernöl – enthält viel von dem Antioxidant Vitamin E sowie Ölsäure, die unser Herz und Leber schützt und die Linolsäure, die das Gehirn unterstützt (Alzheimer-Schutz) und für eine schöne Haut sorgt.

Und nächste Woche geht es weiter mit L wie…

UND: Extra-Rubrik – was kann eigentlich alles das wunderbare Kokosöl? -> Kokosöl eignet sich wunderbar als natürliches Massage-Öl – ich nehme es auch immer mit in Urlaub für Massagen Vorort (z.B. Thailand, Bali,…) – ich verwende immer das Kokosöl von Dr. Goerg.

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